Dravens Tales from the Crypt ist ziemlich viel, da mache ich mir nichts vor. Die Welt werde ich nicht verändern – aber in Zeiten, in denen Leitmedien Haltung durch Gefälligkeit ersetzt haben, Algorithmen entscheiden, was eine Meinung wert ist, und Suchmaschinen aktiv dazu aufgefordert werden, unbequeme Inhalte aus ihren Ergebnissen zu löschen, bleibt wenigstens eines konstant: Trash bleibt Trash. Dravens Magazin bezaubert seit über 18 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass Politik – und Zombies. Ich habe aus meinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Ech wäert op Kämpf goen fir nëmmen mäi Glawen duerch mäi Liewen. Ech liewen fräi mat mengem schwaarze Fändel!
Die Gruft ist seit dem Jahre 2007 online und präsentiert Geheimnisvolles aus jeder Ecke des Netzes und der Welt. Glaube mir, nichts ist trivial. Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue – DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Was in fast zwei Jahrzehnten entstanden ist, ist kein kuratierter Content-Hub und kein Medienunternehmen in Hobbyverkleidung – es ist ein gewachsenes Kulturarchiv mit einer ausgeprägten Musikseele und einer Haltung, die sich seit dem ersten Tag nicht verändert hat.
Wer heute die Gruft besucht, kommt nicht trotz der Haltung, sondern ihretwegen. Er sucht eine Seite, die nicht nach Reichweiten-Optimierung riecht, nicht nach Redaktionskonferenz mit Compliance-Abteilung und nicht nach jenem zurechtgebogenen «ausgewogenen Journalismus», der am Ende so viel sagt wie ein leeres Blatt Papier. Vertrauenskollaps in Leitmedien, Plattformzensur als Normalzustand, WEF-Rhetorik in Regierungsprogrammen, WHO-Strukturen die nach dem Corona-Desaster munter weitergebaut werden – das ist der Zeitgeist, in dem dieser Blog heute gelesen wird. Mein Blog war niemals darauf ausgelegt, politisch zu werden. Doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich nicht anders, als Informationen festzuhalten, die auf allen anderen Kanälen zensiert werden. Wer offen ist für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung.
Der Schwerpunkt ist zeitgenössische Kunst im weitesten Sinne des Wortes – und das, was sich hinter den Kulissen dieser Welt abspielt. Dabei habe ich keine spezielle Vorliebe für den Tod, Blut oder Schädel, aber ich mag provokante Kunstwerke jedes Genres und finde es spannend zu sehen, wie Tod und Gewalt wahrgenommen und durch kreative Köpfe dargestellt werden. Musik ist und bleibt das Herzstück: Album-Reviews von Symphonic bis Thrash, Konzertberichte mit echter Meinung statt Pressetext-Paraphrase, das DBD-Format als effizientes Kurzformat für neue Releases – garniert mit Horror-Franchises, Film-Reviews, Comics und Tech-Analyse. Alle veröffentlichten Beiträge sind meine persönliche Meinung und teilweise satirischer bis zynischer Natur. Viele Informationen waren bereits irgendwo im Web vorhanden – sie werden hier neu gesammelt, unter der WTFPL Lizenz frei zur Verfügung gestellt und als cooler Weblog-Mix aus Kunst, Horror, Games, Radio und einer ordentlichen Prise Punk und Heavy Metal präsentiert. Genau so wie es sein soll.
Die Website wird täglich aktualisiert und verfügt über eine stetig wachsende, internationale Leserschaft – denn die Gruft spricht nicht nur Deutsch. Inhalte sind in mehreren Sprachen abrufbar, was Leser aus der ganzen Welt in die Gruft führt. Der Titel dieses Blogs ist eine kleine Wallfahrt an die Comic-Serie aus den 50er Jahren «Märecher vun der Crypt» vun EC Comics an de Kult-Comic "The Crow" vum James O'Barr, dee genial an e Film vum Alex Proyas adaptéiert gouf.
Der Blog wurde gegründet und betrieben von Draven, welcher sich für die Technik, das Web-Design, als Projektleiter, Kunstkritiker und Kurator und sämtliche Artikel verantwortlich zeigt und aus der schönen Schweiz die Gruft hegt und pflegt. Dazu betreibt Draven Dravens Radio aus der Krypta – ein handverlesenes Musikprogramm von Punk bis Thrash Metal, ergänzt durch Hörspiele und Hörbücher, das rund um die Uhr sendet. Glaube mir, nichts ist trivial – und dies hat sich dieses private Weblog verschrieben!
Den Abashed der Däiwel stoung a spiert wéi schrecklech Guttheet ass an huet Virtue an hirer Form gesinn wéi léif: a pined säi Verloscht.
- John Milton, Paradise Lost
Wann Dir wëllt mat mir a Kontakt kommen a kee Kommentar wëllt hannerloossen, da sidd Dir häerzlech wëllkomm dës Form dazu nutzen. Da die Gruft von den grossen Suchmaschinen systematisch aus den Ergebnissen gedrängt wird, ist Telegram der zuverlässigste Weg, um nichts zu verpassen. Wer sich nicht traut und beim nachfolgenden Zitat weiche Knie kriegt, sollte wohl besser hei laanschtkommen.
Als éischt war et den Zesummebroch vun der Zivilisatioun: Anarchie, Vëlkermord, Honger. Dunn, wéi et schéngt Saache kënnen net méi schlëmm ginn, hu mir d'Pescht. De Living Death, séier d'Fauscht iwwer de ganze Planéit zou. Dunn hu mir d'Rumeuren héieren: datt déi lescht Wëssenschaftler un enger Heelmëttel schaffen, déi d'Pescht géif ophalen an d'Welt restauréiere géif. Restauréieren? Firwat? Den Doud gefält mir! Ech fannen de Misär! Ech hunn dës Welt gär!
- Fender tremolo, Cyborg
KI als Werkzeug
Die Welt hat sich verändert. Dravens Tales from the Crypt auch – zumindest in einem Punkt. KI ist heute ein Werkzeug wie das Messer in der Küche: Es kommt darauf an, wer es hält und wozu. Deshalb hier ohne Beschönigung, was bei der Produktion dieses Blogs zum Einsatz kommt und was nicht.
Die redaktionelle Verantwortung, die Haltung, die Auswahl der Themen, die Texte und die Meinung dahinter – das alles ist und bleibt menschlich. Entstanden im Kopf von Draven, nicht generiert von einem Sprachmodell, das keine Ahnung hat, warum «The Crow» mehr zählt als tausend Marvel-Blockbuster. KI unterstützt punktuell als Recherche- und Schreibwerkzeug – vergleichbar mit einer Suchmaschine, die antwortet, statt nur Links zu liefern. Was am Ende steht, wurde gelesen, bewertet und freigegeben.
Anders verhält es sich mit Bildmaterial: Wo keine lizenzfreien Fotos verfügbar oder sinnvoll einsetzbar sind, werden Symbolbilder mit KI erstellt und als solche verwendet. Keine Täuschung, kein Anspruch auf fotografische Authentizität – nur ein Werkzeug, das eine Bildlücke füllt, die sonst leer geblieben wäre.
Wer länger mit Software, Betriebssystemen und Apps zu tun hatte, weiss, dass Fehlerfreiheit praktisch nicht erreichbar ist. Aber wie der blinde Glaube an Impfungen gibt es ein offenbar unbegrenztes Vertrauen darin, dass KI-Software alles richtig machen würde. Software ist ein wichtiges Hilfsmittel für Menschen, aber nicht mehr. Deshalb sind die Inhalte auf Dravens Tales from the Crypt menschlichen Ursprungs, von mir kuratiert und geprüft.















